Jugend

Weil wir mit
jungen Menschen
für junge Menschen
da sind.

Werk

Weil wir etwas tun.
Mit jungen Menschen
und für junge Menschen.

Über uns

Junge Menschen im Leben und im christlichen Glauben stark machen – das ist das große Anliegen des Jugendwerkes der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien.
Damit wollen wir die Gemeinden unserer Kirche in ihrem Dienst unterstützen.
Ethnische und konfessionelle Herkunft ist bei uns nicht entscheidend. Jeder ist herzlich willkommen.
Als evangelisches Jugendwerk in Rumänien sind wir vor allem deutschsprachig, weil unsere Kirche eine lange deutschsprachige Tradition hat. Viele Jugendliche finden erst durch die Sprache einen Zugang zu uns.

 

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Unsere Geschichte

Kinder- und Jugendarbeit hat in Siebenbürgen sicherlich eine lange Tradition, wenn man an die Bruder- und Schwesternschaften denkt. Und doch gab und gibt es, damals wie heute, verschiedene Meinungen wie Jugendarbeit auszusehen hat. Als in einigen Gemeinden in den dreißiger Jahren Kindergottesdienst eingeführt wurde, war das sehr umstritten. Vielleicht erinnern sich noch so manche an die Zeit des Kommunismus, da war es gefährlich, sich um kirchliche Jugendarbeit zu kümmern („die Jugend und Kinder gehören dem Staat“). Trotzdem gab es auch in den schwierigen Jahren Kinder- und Jugendarbeit. Denn das Weitergeben des Evangeliums an die nächste Generation gehört in unserer Kirche zu den ganz entscheidenden Dingen. Überregional wagte es Pfarrer Wolfgang Rehner Sr. aus Hermannstadt in den schweren Jahren, junge Leute nach der Konfirmation zusammenzubringen und jeweils in der letzten Augustwoche „Rüstzeiten“ anzubieten. Heimlich trafen sich 60 bis 150 Leute aus verschiedenen Orten auf einer Rüstzeit, die an einem geheim gehaltenen Ort im Gebirge oder in der Nähe einer Ortschaft stattfand. Dass es nie ernsthafte Schwierigkeiten mit den Behörden gab, erlebten viele als Zeichen der Gnade Gottes. Nach der Wende führte Pfarrer Wolfgang Rehner Jun. von Kerz (Cârța) aus die Jugendarbeit unter den neuen Umständen weiter. Dabei konnte die neue Freiheit zwar genutzt werden, aber die Auswanderung gerade junger Menschen ging nicht spurlos an der Jugendarbeit vorüber. Im Jahre 1994 übernahm Joachim Lorenz aus Malmkrog (Mălâncrav) die Leitung der überregionalen Jugendarbeit.
In dieser Zeit entstand der LJMK – der LandesJugendMitarbeiterKreis, wo bis heute Jugendliche und Leiter sich treffen und ermutigt werden in ihrer Arbeit. 1997 fand das erste TeenieCamp in Vlăhița statt, 1999 das erste Jungschar-lager im Zizin Tal und 1998 der erste Jugendtag in Tartlau.
Um die überregionale Arbeit mit Kindern und Jugendlichen besser gestalten zu können, wurde 2006 das Jugendwerk der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien gegründet. Es ist ein eingetragener Verein, der als „Werk der Kirche“ eng an die Landeskirche gebunden ist.
Zur Zeit sind 13 Kirchengemeinden Mitglied im Jugendwerk und der Vorstand besteht aus sehr aktiven und einsatzbereiten älteren Mitarbeitern des Jugendwerkes. Unter Leitung des Vorsitzenden Wolfgang Arvay werden gemeinsam die nötigen administrativen Dinge erledigt, aber auch neue Projekte verwirklicht.
Nachdem Frank Gründler (Jugendreferent 2015-2018) nach Deutschland zurückgekehrt ist, wurde 2019 Alex Arhire aus Kronstadt als neuer Jugendreferent angestellt. Er ist selbst lange Zeit als Teilnehmer und ehrenamtlicher Mitarbeiter dabei gewesen.

Schwerpunkt der Arbeit des Jugendwerkes sind die großen Zeltlager im Sommer: Jungscharlager für 9 bis 12-jährige Kinder (seit 1999) und das SummerCamp (TeenieCamp) für 13 bis 16-jährige Jugendliche (seit 1997). Jährlich kommen bis zu 110 Teilnehmer und 35 (vor allem jugendliche) Mitarbeiter zusammen. Außerdem gehört seit 1998 alle zwei Jahre das Sommerfestival (Jugendtag) als Höhepunkt mit viel Musik, Spaß und Tiefgang zu den festen Terminen des Jugendwerkes.
Diese Arbeit und diese Veranstaltungen wären nicht möglich ohne den LandesJugendMitarbeiterKreis (LJMK). Vier mal im Jahr werden seit 1995 Treffen für Mitarbeiter und Leiter organisiert. Dazu kommen 30-45 Leute aus den Orten zwischen Bukarest, Sächsisch Regen, Kronstadt und Deva zur Ausbildung und Zurüstung von jungen Mitarbeitern zusammen. Man trifft sich, lernt Theorie und Praxis der Jugendarbeit, hält selber auch eine Andacht, organisiert ein Spiel und ist Tagesleiter. Doch für die Jugendlichen sind diese Wochenenden mehr als nur Schulung und Lernen, sie kommen auch um Gemeinschaft zu erleben, die einige in ihrem Alltag oft vermissen.
Wer regelmäßig am LJMK teilnimmt, kann bei den Veranstaltungen des Jugendwerkes Mitarbeiter sein, aber es ist auch wichtig, dass die jungen Leute sich genauso in ihren Ortsgemeinden einbringen.
Das Jugendwerk unterhält Kontakte zu verschiedenen Institutionen im In- und Ausland: jährlich werden Vertreter zum „Ecumenical Youth Council in Europe“ geschickt, es bestehen Verbindungen zu verschiedenen CVJM und Jugendwerken sowie zum Lutherischen Weltbund.
Das Jugendwerk finanziert seine Arbeit größtenteils durch Spenden und ist von finanzieller Unterstützung abhängig, damit es seine Arbeit für und mit jungen Menschen tun kann.

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